Das CC4E präsentiert sich auf der Leitmesse E-world in Essen

Die jährlich stattfindende Messe „E-world energy & water“ in Essen gilt als Leitmesse und Branchetreffpunkt der europäische Energiewirtschaft. Dabei kommen Aussteller*innen und Besucher*innen aus über 70 Nationen zusammen, um sich auf der Messe und im parallel stattfindenden Kongress über die aktuellen Entwicklungen in der Branche auszutauschen.

Auch das CC4E war vom 11.-13. Februar als Aussteller auf zwei Ständen vertreten: Im Bereich E-world Innovation war ein Messestand der HAW Hamburg zu finden, auf dem unter anderem das Projekt X-Energy vorgestellt wurde. Der stellvertretende Leiter des CC4E, Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers, und der Innovationsmanager Petrit Vuthi standen außerdem für sogenannte Energy-Talks zur Verfügung, um sich mit Interessierten zu laufenden Forschungsprojekten der HAW Hamburg auszutauschen.

Zusätzlich war das Verbundprojekt NEW 4.0 – Norddeutsche Energiewende als Unteraussteller auf dem SINTEG-Stand vertreten. Dort stand das NEW 4.0-Exponat, das mittels Augmented Reality einen Einblick in die Potentiale und Herausforderungen der Energiewende gibt und somit die Akzeptanz in der Gesellschaft erhöhen will. Isabel Guzic ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Akzeptanzforschung von NEW 4.0 und berichtete in einem Vortrag beim Energy Transition Forum unter dem Motto „SINTEG verbindet: Zustimmen und teilhaben – wie die Energiewende gelingt“ über die repräsentative Studie „Einstellungen zur Energiewende in Norddeutschland“.

Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des CC4E, war außerdem an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Flexibilitätspotentiale für die Industrie in der Energiewende“ beteiligt. Anhand des Unternehmens TRIMET Aluminium machte er deutlich, welches Potential Demand Side Management in der Industrie hat: „Durch die Dynamisierung der Produktionslinien bei TRIMET ist die Aluminiumproduktion nun besser auf Windflauten und Solarüberschüsse ausgerichtet, ist also an die volatile Einspeisung angepasst. Dabei ist vor allen Dingen die Länge der Zeiträume beeindruckend, über die die Flexibilisierung gefahren werden kann." Hierdurch ist die Aufnahme und Einsparung großer Energiemengen möglich. Die vorhandene Netzinfrastruktur der Metropolregion wird dadruch effizient genutzt und ein weiterer Ausbau wird vermieden.